Canon Kameras

Erläuterungen zu den Canon EOS Kameras

Canon, wie die meisten anderen Hersteller auch, unterteilt das Kameraportfolio in unterschiedlich Klassen. Das fängt bei der sehr günstigen Einsteigerklasse an und hört bei den Kameras für den professionellen Außeneinsatz auf. Wie sich diese Klassen grundsätzlich unterscheiden, zeige ich Ihnen hier auf. Eine Listenübersicht können Sie hier sehen: Canon Kameraübersicht

Grundsätzlich gilt, je weniger Funktionen eine Kamera hat und je mehr Plastik verwendet wird, desto günstiger ist sie.

Die Einsteigerklassen der EOS 200D und EOS 4000D sind günstig aber dennoch gut ausgestattete Speigelreflexkameras.


Kurzgeschichte und Informationen zu den Canon Topkameras:

Alleinstellungsmerkmale der 1D Klasse:

  • Vollständig abgedichtetes Gehäuse
  • Integrierter Hochformatgriff
  • Kameraeinstellungen auf Speicherkarten abspeicherbar
  • Audiomemo zu jedem Bild, unbeschränkte Länge (Kartengröße 1D X Mark II)
  • Großer Akku
  • Höchstes Niveau an Individualisierung über Individualfunktionen (C.Fn.)
  • Ausschließlich CF-Karten (CFast)
  • Extrem hohe Serienbildrate, derzeit max. 14/16 Bilder je Sekunde
  • Sehr effektiver Autofokus
  • Für viele Auslösungen konstruiert, derzeit Garantie auf 400.000

Ihre Wurzel hat die EOS-1 Serie in der von Luigi Colani designten T90 (1986 Markteinführung). Alle nachfolgenden SLR haben das Design und das markante (im Laufe der Zeit änderte sich jedoch der Name) “elektronisches Einstellrad”, “zentrales Einstellrad” oder “Hauptwahlrad” am Auslöser. Obgleich die T90 nicht in die erste Reihe gehört (die New F-1 galt von 1981 bis 1987 als Spitzenmodell) erfüllte sie nahezu alle Voraussetzungen (einzig was ihr fehlte, war der Staub- und Spritzwasserschutz, den jedoch rudimentär die New F-1 hatte).

Die EOS-1 Klasse ist seit dem Jahre Ihrer Einführung (1989) und auch darüber hinaus in den vorherigen Topmodellen der FD Ära, immer schon für den Außeneinsatz konstruiert worden.

Kriegsreporter, Sportfotografen, Bildjournalisten, also Berufsfotografen! Sie waren und sind immer noch die Hauptzielgruppe. Die robuste und langlebige Konstruktion richtet sich an Ihre Anforderungen. Feuchtigkeit, Staub, Stürze, all das muss sie aushalten und zwar auch längere Zeit.

Geschichtliche chronologische Reihenfolge aller professionellen SLR Topkameras – die fettgedruckten Modelle, gelten für Canon jeweils als Generation. Das V bei der EOS-1V, stand für die fünfte Generation und gleichzeitg für Vision. Das X bei der EOS-1D X von 2012 stand für (Canon Zitat): 1.X” für eXtrem: Intergration der bisherigen Stärken der Modelle 1D Mark IV, 1Ds Mark III sowie die Filmkamera 1D C, sowie mehr innovative Leistung. 2. Als ein Übergangs-Modell, dass die 1D Mark IV, 1Ds Mark III integriert. “X” stand für den Übergang. 3. Seit der F-1 aus dem Jahre 1970, war dies die 10. Generation von professionellen Top Kameras.

  1. F-1
  2. F-1 (Later model)
  3. New F-1
  4. EOS-1
  5. EOS-1N
  6. EOS-1N HS
  7. EOS-1N DP
  8. EOS-1N RS
  9. EOS-1 V
  10. EOS-1D (APS-H)
  11. EOS-1Ds
  12. EOS-1D Mark II (APS-H)
  13. EOS-1Ds Mark II
  14. EOS-1D Mark II N (APS-H)
  15. EOS-1D Mark III (APS-H)
  16. EOS-1Ds Mark III
  17. EOS-1D Mark  IV (APS-H)
  18. EOS-1D X
  19. EOS-1D X Mark II

Designgedanken zur EOS-1 Serie die im Laufe der Jahre entstanden (hier analog und digital EOS-1). Alle basieren auf dem revolutionären, den später weltweiten Kameramarkt dominierenden, Design von “Godfather of design” Luigi Colani zur Canon T-90.

 


Unterschiede der verschiedenen Kameraklassen