Die Individualfunktion – Verkürzung der Auslöseverzögerung nur EOS-1 Serie

Die Individualfunktion – Verkürzung der Auslöseverzögerung (nur EOS-1 Serie)
Wenn wir den Auslöseknopf unserer Kamera halb durchdrücken, fokussiert unser Objektiv, wenn der AF eingeschaltet ist, wird der Knopf dann voll durch gedrückt, löst die Kamera aus. Ab dem Zeitpunkt des Kontaktes, beim vollen Durchdrücken, könnte die Kamera theoretisch unmittelbar auslösen. Allerdings benötigen die Blendenlamellen eines jeden Objektives eine gewisse Zeit, um sich zu schließen – vorausgesetzt die Blende ist nicht die Offenblende. Ja nach nachdem wie sehr sich die Blendenlamellen schließen müssen, muss die Kamera etwas warten, ansonsten wären die Lamellen noch nicht vollständig in ihrer vorgesehenen Position, was ein helleres Bild zur Folge hätte. Also wartet die Kamera.
Wenn wir jedoch wissen, das wir gar nicht, oder nur ca. 1-3 Blenden abblenden, dann können wir an unserer EOS-1 Kamera (alle Versionen), diese Zeit etwas verkürzen (von Kamera zu Kamera etwas unterschiedlich). An der EOS-1V sind das die Werte von 55 ms verkürzt auf 40 ms. An meiner EOS-1D X Mark II von 55 ms auf 36 ms. Maximal möglich, ist dabei noch ein Abblenden auf bis zu drei Blendenstufen. Als Beispiel: Wir haben ein EF 50mm 1:1,4 USM, wir können die Auslösefunktion bis zur Blende 1:4 nutzen.
Welchen Vorteil hat das nun? Meines Erachtens ist dieser sehr eingeschränkt, hinzu kommt, das auch eine höhere mechanische Belastung des Spiegels stattfindet. Entscheidend ist, dass eine Situation somit einfach schneller aufgenommen ist, wenn es auf wenige Millisekunden ankommt. Mir fallen da allerhöchstens Sportfotografien ein. Die Verkürzung sorgt aber weder dafür, das die Reihenaufnahmen schneller werden, noch das die Kameraobjektivkombination schneller reagiert.

Kunst und Kuchen im Advent

Kunst und Kuchen im Advent

Kunst und Kuchen im Advent
Am 16. Dezember öffnen wir wieder unsere Türen und laden ganz
herzlich zu Kunst und Kuchen ein.
Unser kleines Rahmenprogramm:
11 Uhr: Vortrag von Dr. Tankred Tabbert “Fotografie in der Gegenwart”
Die Fotografie gehört in der Kunst der Gegenwart zu den fruchtbarsten und kreativsten Kunstgattungen. Die Veranstaltung stellt besonders ausgewählte, international bedeutende künstlerische Positionen vor, wobei die Arbeiten mal kritisch unsere Gegenwart hinterfragen, mitunter auch schockieren, dabei stets überraschende Einsichten liefern und immer wieder menschlich tief berühren. Die Veranstaltung präsentiert unter anderem Arbeiten von Sophie Calle, Gilbert&George, Nan Goldin, Paul Graham, Ottmar Hörl, Erik Kessels, Robert Mapplethorpe, Mintio, Tracey Moffatt, Mariko Mori, Alan Rath, Bettina Rheims, Daniela Rossell, Cindy Sherman, Manit Sriwanichpoom, Gillian Wearing und Richard Wentworth.
14 Uhr: Votrag von Ute Seifert “Warum Kunst?”
Kunst eröffnet eine Welt im Zustand des Entwurfs. Sie bietet immer die ersten Anstösse, jenseits von Moralpredigten und Verhaltensrezepten, jenseits aller Machtstrukturen, für eine zukünftig entstehende Kultur. In der Kunst befinde ich mich in einem „nicht mehr“ und gleichzeitig einem „noch nicht“, in einem Spielraum der Gegenwart, fragil und flüchtig. Es bieten sich Möglichkeiten, die auf unserer Wahrnehmung, unserer Gegenwärtigkeit und unserer Bereitschaft zu gestaltender Aktivität beruhen – für Rezeption und Produktion……. ein Vortrag mit praktischen Beispielen.
10 – 18 Uhr: Bildbesprechung (Fotografie) mit Christopher Kesting
Jedes Foto ist gut oder schlecht oder irgendetwas dazwischen, es liegt einzig im Auge des Beobachters. Doch sind wir immer der Willkür des Beobachters ausgeliefert? Mit ein wenig Wissen um Komposition und Farbtemperatur in Bezug auf den Inhalt und gewissen Regeln, können wir beim Betrachter viel erreichen. Aber auch über den bloßen Augenblick kann ein Bild mehr erzählen, als es den flüchtigen Anschein hat. Lassen Sie Sich auf eine andere Sichtweise ein. Bringen Sie max. zwei Bilder mit, entweder als Druck (mind. DIN A3) oder als JPEG/TIFF-Datei.
Davor, dazwischen, danach oder auch währendessen freuen wir uns bei Kaffee und Kuchen auch auf nette Gespräche und regen Austausch. Und vielleicht findet sich auf unserem klitzekleinen “Adventsmarkt” auch noch etwas für Weihnachten.
Kurszeit: 1 Tag, 10 – 18 Uhr
max. Teilnehmerzahl: 50

Neue und alte PDF Ausgaben von diversen Onlinemagazinen

Es gibt etliche interessante und kostenfreie PDF Magazine:
https://www.fotoespresso.de/fotoespresso-archiv/
http://www.edition-dibue.de/content/download/
http://blogs.zeiss.com/photo/de/?page_id=127
http://www.piag.de/fileadmin/downloads/VISUELL_Archiv_aktuell.pdf
https://www.ringfoto.de/magazin-und-tipps
http://www.profifoto.de/profifoto-spezial/
Reinschauen lohnt sich, für jeden ist was dabei!
 

Neue Canon Leitfäden

Canon hat interessante PDF Dokumente rausgebracht, die für Einsteiger ganz lohnenswert sind:
SPORTFOTOGRAFIE VOLLE ACTION- Know-how, Ausrüstung, Aufnahmetipps
MEGAPIXEL – Mit der Canon EOS 5DsR in die Antarktis
BELICHTUNG DIE RICHTIGE DOSIS LICHT – Blende, Belichtungszeit, ISO-Empfindlichkeit, Belichtungsmessung, Aufnahmeprogramme
EOS SYSTEM MIRORRLESS UND DSLR EOS und EOS M im Vergleich – Technik, Praxisvorteile, EF-M Objektive
MAKRO KLEINES GROSS HERAUSBRINGEN – Belichtung, Objektive, Zubehör

Künstlerische Arbeit

Die freie fotografische Arbeit geschieht, wie jede andere künstlerische Auseinandersetzung auch, ausschließlich aus den eigenen Motiven heraus und nur für einen Selbst. Wenn man während der Arbeit darüber nachdenkt, das ein anderer sie verstehen soll, wird nicht nur alles vergebens gewesen sein, sondern man schießt sich auch selber ins Knie!

Mittel- oder Einsteigerklasse – die EOS 77D

EOS 77D
EOS 77D

Weil es in diversen Foren herumgeistert, die 77D würde zur zweistelligen Klasse der EOS Kameras wie die 80D zählen, hier einmal ein paar Fakten warum dem nicht so ist.

  1. An erster Stelle steht da die 1/8.000 Sek. Belichtungszeit; seit Anbeginn der EOS 20D (EOS 10D als Ausnahme) ein klares Abgrenzungsmerkmal zur Einsteigerklasse.
  2. Erheblich mehr Individualfunktionen, ebenfalls ein ganz klassisches Merkmal. Je mehr Individualfunktionen, je höher ist die Klasse. Dies erfüllt die 77D nicht.
  3. Ab der Mitteklasse gibt es immer Glasprismen im Sucher. Die 77D hat nur ein Pentaspiegel.
  4. Der Sucher bietet immer mehr als 95% Bildabdeckung und geht bis akutell 100%, die Einsteigerklasse hatte nie mehr als 95%. Die 77D hat nur 95%.
  5. Die Suchervergrößerung war immer oberhalb von 0,88fach, die der Einsteigerklasse nie größer als 0,87. Deshalb war auch der Gummirahmen immer der kleinere. Die 77D hat nur eine 0,82fache Vergrößerung.
  6. Last but not least, die Einsteigerklassen hatten nie große Einstellräder mit der SET-Taste, dort waren es immer nur Richtungspfeile; zwar ist nun erstmalig mit der 77D ein Rad eingeführt worden, aber dies ist so klein und aus der Kompaktkameraklasse entnommen.

Wie auch die reine Größe und die ab der EOS 40D immer stärker eingeführte Mulde im Handgriff, für den Mittelfinger, sind ganz klare Indizien, dass es eben nicht eine Mittelklassekamera ist.
Diese höheren/besseren Eigenschaften machen eine SLR im EOSystem zu einer Mittelklassekamera.
Die EOS 77D erfüllt diese Eigenschaften nicht. Schlussendlich macht sich das auch am Preis bemerkbar.

PhotoKlassik wird international!

https://www.kickstarter.com/projects/974395388/photoklassik-magazine-international-editionx
PhotoKlassik, the only magazine in print that focuses exclusively on film photography, has been successful on the German-speaking market for 5 years.
PhotoKlassik International, in English, will be an independent and truly global publication with contributors from all around the world!
Written by photographers for photographers, there wiIl be easy-to-use tips for beginners, but also in-depth insights for professionals looking to get back to film.
Focusing on artistry, there will also be sections on photographic and processing techniques, and of course gear, from the best vintage buys to the newest releases.
More and more people are getting involved in the worldwide resurgence of film photography. The Fuji Instax camera sales alone were over 6 million in 2016!
PhotoKlassik International will be “the” magazine for film photography and cinematography, a reference source that you can build up over time.
It will be printed on 100 pages of heavy quality paper, perfect for the reproduction of high quality images in black & white and colour.

PhotoKlassik, the only magazine in print that focuses exclusively on film photography, has been successful on the German-speaking market for five years.
As a result of this success in its home market and the worldwide resurgence of film photography, the German publisher Infomax21 has decided to launch PhotoKlassik international in English, via the crowd funding platform Kickstarter.
Infomax21’s core business is the development and publication of photographic magazines, including “PHOTO PRESSE,” the German publication with a very long tradition, in print since 1945. In addition, Infomax21 publishes “photokina daily,” the official newspaper about the world’s largest trade fair for the photographic and imaging industries.
The new Magazine won’t be a translation of the German issue, but instead an independent and truly global publication with contributors from all around the world!
Written by photographers for photographers, there wiIl be easy-to-use tips for beginners, and also in-depth insights for professionals looking to get back to film. Focusing on artistry, there will also be sections on photographic and processing techniques, and of course gear, from the best vintage buys to the newest releases.
The initial offer through Kickstarter will start on June 7, 2017. Backers will get the chance to pre-order a yearly subscription of quarterly issues for 49 $. That’s a real savings over both the news-stand price and the price that will be offered later on the PhotoKlassik website. And it will be delivered to their home address, anywhere in the world.