Abstraktivismus

Erst mit dem Entzug der Realität, wird etwas geschaffen das wirklich frei ist.

Meine Abstrakte Fotografie zeichnet sich im Wesentlichen dadurch aus, dass man in ihr fast nichts Gegenständliches mehr findet – was ja auch die Definition dieser Stilrichtung ist. Ich bediene mich dabei häufig der Supermakrofotografie, übersteigerten Kontrasten und Belichtungsanhebungen bzw. -absenkungen; gelegentlich auch Kunstfiltern.

Abstraktion löst sich vom Diktat des Augenblickes und die Wahrscheinlichkeit der Reproduktion ist nahezu ausgeschlossen. Die Supermakrofotografie, unter der Ägide sehr viele meiner abstrakten Bilder enstehen, findet mehr durch Zufall als durch gezielte Suche statt. Dabei wird die Realität des Augenblickes nicht nur irrelevant, sondern auch irreal. Zeit, Figürlichkeit, Wahrheit, sind nicht mehr wesensexistent, und so ensteht eine bildhafte Form von Licht die keine Bezüge mehr erlaubt.

Weder Botschaften, Aussagen noch Zweck oder Begründungen belasten die Bilder. Keine Suche nach fragenbegründeten Antworten, stellt sich diesen Bildern in den Weg. Sie dienen dem reinen Genuss. Sie versteht sich als reine Kunstfotografie; wobei der Betrachter immer noch selber entscheiden kann ob er es einfach zulässt oder nachdenkt.

Hieran können Sie bereits erkennen, das es egal ist ob es gefällt oder nicht.

Ab und zu gibt der Titel, das ursprüngliche Wesen der Existenz preis.

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